Bewaldete Moränenhügel, einsame Moorflächen und der drittgrößte See Bayerns bilden die Kulisse von Diessen am Ammersee. Die Marktgemeinde - 45 Kilometer von München entfernt - ist geprägt von einer Künstlerkolonie, die aus ihrer jahrhundertealten Tradition als Anziehungspunkt für zeitgemäßes Kunstschaffen gilt.

Zurück ins frühe Mittelalter lassen sich die Spuren von Kreativen verfolgen, die entlang des Ammersees reiche Schöpferkraft entwickelten. Schon die Augustiner Chorherren förderten die schönen Künste, und das Handwerk war geprägt
von Keramikern, denen reiche Tonvorkommen auf Diessner Fluren gute Arbeitsverhältnisse sicherten.

Im ausgehenden 19. Jahrhunderts war Diessen erneut Anziehungspunkt von Künstlern und der neu erwachten Kunstgewerbe-Bewegung. Bis zum heutigen Tage haben jene Kriterien Gültigkeit, die seit alters her die kreative Energie bündelten: Es ist die magische Anziehungskraft einer unverfälschten Natur am See, und es ist der Charme des Alpenvorlandes, der Maler, Bildhauer, Musiker, Literaten und Kreative jeder Art fasziniert. Die "Kraftquelle Natur" weckt Ideenreichtum und bewahrt Traditionen.

Das Feriendomizil im Pfaffenwinkel beeindruckt aber auch als Naturdenkmal, das seltenen Vogel- und Pflanzenarten gesunden Lebensraum bietet und deshalb den internationalen Schutz der Ramsar-Konvention genießt. Ein Status, den es nur sieben Mal in Bayern gibt.
Im Wassersport-Paradies mit Strandbädern, Surfschulen und Deutschlands ältester Binnensee-Segelschule kreuzen auch die bekannten  Nostalgie-Schaufelraddampfer, die DIESSEN und die HERRSCHING. Eine vielseitige Kneipenszene mit Gourmet-Gastronomie, Landhotels, bairischen Wirtschaften verleihen dem Refugium für genussreiche Erholung noch mehr Freizeit-Charme.
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