Genuss im berühmtesten Wirtshaus der Welt
Mittwoch, 3. August 2016: Ein Tag in der Weltstadt mit Herz

Diessen | München – Früh aufstehen ist angesagt – München ruft. Heute ist ein attraktiver Tag, weil die Jugend aus Denver schon gespannt ist auf die berühmte Bayern-Metropole mit ihrem legendären Ruf für Tradition und Innovation. Die Tradition nimmt sie in der historischen Altstadt gefangen, wo das Herz des "Alten München" pulsiert, wo das Glockenspiel im Rathaus die Blicke anzieht, rund um das Alte und das Neue Rathaus, den Marienplatz und den Alten Peter sich die Besucher aus aller Welt tummeln, um den Geist jener Stadt zu spüren, in der momentan immer mehr Menschen leben wollen. Magnus Kaindl begleitet die Freunde durch bekannte Einkaufsmeilen, wie die Maximilianstraße, die man einfach gesehen haben muss, wenn man Europa bereist.

Direkt daneben das Hofbräuhaus, ein Ort, wo das bayerische Bier und die Geselligkeit seit über 400 Jahren eng verbunden sind. Seit dem frühen 19. Jahrhundert ist die Schankstätte Anziehungspunkt für Münchner und Reisende aus aller Herren Länder. Schmackhaftes Bier, traditionelle Spezialitäten, sprichwörtliche Gemütlichkeit und die lange Geschichte haben den Bierpalast am Platzl zum berühmtesten Wirtshaus der Welt gemacht.

München ist aber auch ein Zentrum für modernste Technologie und Forschung, für Innovation und geistige Freiheit im zweitgrößten Universitätsstandort Deutschlands – das alles nimmt man aus allen Himmelsrichtungen und von 91 Metern Höhe aus wahr. Dafür muss man erst 300 Treppen steigen, um auf dem Turm der Peterskirche – die Münchner nennen ihn liebevoll "Alten Peter" – die Sicht auf ganz München und das Umland zu erleben. Bei Föhn sind sogar die Alpen zu sehen, die zusammen mit der Münchner Skyline ein Postkarten-Panorama ergeben.

Die Geschichte der Peterskirche auf dem Petersbergl ist seit dem 12. Jahrhundert nachgewiesen. Somit ist sie die älteste Pfarrkirche Münchens. Der Turm beherbergt zugleich die ältesten Glocken und Uhren Münchens. Text: Beate Bentele | Fotos: Wolfgang Huber
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